Ein liebes Hallo an dich! 

Ich habe gerade eine zweiwöchige Panchakarma Kur in Kerala, Indien, gemacht und nehme dich hier mit auf meine Reise in die Ayurveda Bubble, teile mit dir meine Erfahrungen dieser transformativen und regenerativen Zeit. 

Du erfährst, wie so eine Kur abläuft, meine persönlichen Gründe für diese Kur und wie ich mich währenddessen gefühlt habe. Falls du noch weitere Fragen an mich hast, die hier nicht beantwortet werden, freue ich mich über eine Mail von dir!

  1. Was ist eine Panchakarma Kur?
  2. Warum mache ich eine Kur?
  3. Ankunft im kleinen Paradies
  4. Ablauf der Panchakarma Kur
  5. Meine Erfahrungen während der Kur

1. Was ist eine Panchakarma Kur?

Du fragst dich vielleicht, was denn überhaupt eine Panchakarma Kur ist. Ich werde es dir kurz erläutern, damit du eine bessere Vorstellung davon hast.

Panchakarma ist eine ganzheitliche ayurvedische Reinigungs- und Entgiftungskur und dauert mindestens 14 Tage. Sie gilt als die Königsdisziplin des Ayurveda. Panchakarma bedeutet „Fünf Handlungen“. Gemeint sind damit die fünf verschiedenen Ausleitungsverfahren, die in der Kur Anwendung finden. Die möglichen Ausleitungsverfahren sind Vamana (therapeutisches Erbrechen), Virechana (therapeutisches Abführen), zwei Varianten von Basti (Einlauf) und Nasya (Reinigung über die Nase).

Ausgeleitet werden im ayurvedischen Sinne erhöhte Doshas. Je nach Dysbalance werden die Ausleitungsverfahren und Anwendungen individuell ausgewählt und durchgeführt. Die erhöhten Doshas werden vor allem durch innere und äußere Ölung gelöst und wieder zurück an ihren Hauptsitz befördert und von dort ausgeleitet. Hier kannst du noch mal nachlesen, was die ayurvedischen Prinzipien sind. 

Die Panchakarma Kur lässt sich immer in drei Phasen unterteilen: die Vorbereitung, die Ausleitung und der Aufbau. Was genau in den Phasen passiert und welche Anwendungen, Medikamente und welches Essen der Patient erhält, wird stets individuell in der Erstkonsultation nach Beschwerdebild und vorhandenen Krankheiten bestimmt.

Man kann eine Kur jährlich zur Prävention und Gesunderhaltung durchführen oder auch bei akuten Krankheiten und Beschwerden. Der beste Zeitpunkt dafür ist im Frühjahr oder im Herbst. Bei chronischen Krankheiten ist es auch jederzeit möglich.

Merke: eine Panchakarma Kur ist kein Spaziergang, kein Wellness Urlaub. Ayurvedisch betrachtet werden die Krankheiten an ihrer Wurzel gepackt und beseitigt. Das kann auch sehr unangenehm sein. Und natürlich darfst du nicht erwarten, einmal eine Kur zu machen und dann geheilt zu sein. Je nach Schwere der Krankheit dauert es länger und teilweise sind mehrfache Kuren empfehlenswert. Manches lässt sich auch nicht heilen, aber zumindest mildern. Gerade die Zeit nach der Kur ist sehr entscheidend, wie gut es dir weiter gehen wird. Dann beginnt die eigentliche Arbeit, die Integration in den Alltag.

Poonthottam Ayurvedasram Ayurveda Panchakarma

2. Warum mache ich eine Kur?

Durch meine Ayurveda Ausbildungen weiß ich natürlich, warum es sinnvoll ist eine Panchakarma Kur zu machen und wie diese abläuft. Ich hatte schon lange den Wunsch, nun endlich selbst eine Panchakarma zu erleben und nicht zur darüber zu lernen oder Erfahrungsberichten zu lauschen. 

Meine gesundheitliche Situation stagnierte außerdem schon lange. Ich habe zwar selbst schon einige meiner Baustellen beheben können und fühle mich viel besser als noch zu Zeiten als Förderschullehrerin, dennoch bekam ich so manches einfach nicht selbst in den Griff. Dazu gehört, dass ich am Morgen stets mit total verquollenen Augen aufwache und trotz ausreichend Schlaf wenig Energie habe und mich müde fühle. Hinzu kommt, dass meine Nase fast täglich blockiert ist und ich häufig niesen muss oder mir die Nase ständig läuft. Ein Gefühl wie permanent krank. Außerdem plagen mich oft Verspannungen in der Muskulatur der Hüfte und der Beine.

Die Symptomatik habe ich natürlich schon länger ärztlich abklären lassen. Ich habe keine Allergien, Blutbild super und so richtig konnte mir die Schulmedizin dafür auch keine Lösung anbieten, außer ein Cortison-Nasenspray zu nehmen (und das bitte immer…). Ich wollte mich damit einfach nicht zufrieden geben! Also stecke ich nun alle Hoffnung in die Panchakarma Kur. Das muss doch ayurvedisch lösbar sein! Oder?

Da ich nun geplant hatte, an der Studienreise von der Rosenberg Ayurveda Akademie nach Indien teilzunehmen, war für mich klar: ich muss länger in Indien bleiben und dort eine Kur machen. Ich möchte eine Panchakarma im Ursprungsland erleben. Nach einiger Recherche, Vergleich von Erfahrungsberichten und Preisen ist die Entscheidung schließlich für das Poonthottam Ayurvedasram in Kerala, in der Nähe von Palakkad, gefallen. 

3. Ankunft im kleinen Paradies

Nach vier Wochen lehrreicher und aufregender Zeit in Indien war es nun so weit für meinen letzten Teil der Reise. Ich verabschiedete am Nachmittag meinen Partner, mit dem ich die letzten zwei Wochen zusammen durch Kerala gereist bin, in Coimbatore, und stieg in das Taxi, dass vom Poonthottam Ayurvedasram organisiert wurde und mich in 2,5 Stunden in die Ayurveda Bubble befördern sollte. 

Nach einer sehr angenehmen Fahrt (am Abend vorher in Coimbatore hatten wir eine einstündige Fahrt des Horrors mit einem irren Taxifahrer erlebt) kam ich gegen 18 Uhr in Kulakkad an und wurde gleich freundlich in Empfang genommen und direkt auf mein Zimmer begleitet. Mein Zimmer hatte direkten Blick auf den Teich, eine wunderbare grüne Oase umsäumt von Palmen und Bananenpflanzen. Ein wunderschöner Sonnenuntergang machte die Ankunft schließlich perfekt. Der Auftrag für den Abend hieß: ankommen, Abendessen und entspannen. Alles andere sollte am nächsten Morgen folgen. 

Ayurveda Entspannung in der Hängematte
Sonnenuntergang mit Palmen und Teich

Der erste Tag startete um 10 Uhr mit der Erstkonsultation bei Dr. Ravi, ein wirklich wunderbarer und herzlicher Mensch mit einer wohlwollenden Ausstrahlung. Ich hatte direkt Tränen in den Augen bei unserer ersten Begegnung. Er ist leitender Arzt von Poonthottam. Ich wurde gewogen, gemessen und sollte anschließend berichten, warum ich hier bin. Anschließend hat Dr. Ravi meinen Puls gelesen und meine Zunge begutachtet sowie weitere Fragen zu meinem Leben, Arbeit und Beschwerden gestellt. Für ihn war die Sache ganz schnell klar: mein Vata ist stark erhöht und durch die aufzehrende Arbeit als Förderschullehrerin ist kaum noch Ojas (Lebenskraft) vorhanden, meine Dhatus (Körpergewebe) sind unterversorgt. 

Das zu hören, traf mich wie ein Schlag. Mir war bewusst, dass ich mir nach meinem Burnout nicht genug Zeit für wirkliche Regeneration geschenkt hatte, es musste ja schließlich weitergehen, was Neues her. Ich hatte einfach verdrängt, dass das bewusste Entschleunigen und mich wieder richtig nähren oberste Priorität sein sollte. Stattdessen habe ich mein Leben komplett umgekrempelt. Auch ein wichtiger Schritt, doch wäre es sicherlich besser gewesen, mich zuerst um meine Heilung und dann um alles andere zu kümmern.

Aber nun zurück zur Diagnose: Das erhöhte Vata hat bei mir dafür gesorgt, dass vor allem der Kopfbereich stark ausgetrocknet ist, was der Körper durch eine Ansammlung von Kapha (Schleim) im Kopf versucht hat auszugleichen. Der Auftrag während der Panchakarma: Vata ausleiten und ausbalancieren, Kapha im Kopfbereich entfernen, Ojas stärken. Mir wurde viel Ruhe verordnet und ich sollte möglichst wenig mit anderen Gästen interagieren. Gerne wird dies als „therapeutische Langeweile“ betitelt, alle Sinne vom Außen nach innen richten und dem Nervensystem Gelegenheit zum Herunterfahren bieten. Anschließend wurde mein Behandlungsplan erstellt sowie passende Medikamente für mich ausgewählt.

Also, auf geht`s! Am Nachmittag startete dann direkt die erste Anwendung.

4. Ablauf der Panchakarma Kur

Ein Tag während einer Panchakarma Kur ist sehr strukturiert durch geregelte Zeiten für Essen, bestimmte Getränke und Medikamente sowie die therapeutischen Anwendungen. Während meiner Zeit im Poonthottam Ayurevdasram sah die Grundstruktur so aus:

  • 7 Uhr Ingwertee mit Pippali und Honig (regt die Verdauung an)
  • 8.30 – 10 Uhr Frühstück (ich saß natürlich um 8.30 halb ausgehungert parat)
  • 11 Uhr Kokosnussgetränk (ein Mix aus dem frischen Fruchtfleisch der Kokosnuss und dem Kokoswasser, wirkt kühlend bei der Hitze in Kerala)
  • 12.30 – 14 Uhr Mittagessen
  • 16 Uhr frische Früchte mit Tee 
  • 17.15 Uhr Yoga
  • 17.30 – 19 Uhr Abendessen
Panchakarma Früchte mit Tee Behandlungsplan Ayurveda
frische Kokosnuss Drink

Die Anwendungen fanden entweder am Vormittag oder nachmittags statt, das kann von Tag zu Tag variieren. Meist nachmittags kam dann Dr. Nihta vorbei, um nach mir zu sehen und die Wirksamkeit der Behandlung zu begutachten. Wenn etwas nicht stimmte, wurden Anpassungen vorgenommen.

Die Medikamente werden von den Krankenschwestern täglich verteilt, sodass sie dann vor oder nach dem Essen eingenommen werden können. Ich habe am Nachmittag auch noch eine warme Milch mit Ghee, Ashwagandha, Bala und Shatavari bekommen, genannt Kshiira Kashayam. 

Meine Behandlung war darauf ausgelegt, dass Kapha in meinem Kopf zu reduzieren und überschüssiges Vata auszuleiten sowie meinen Körper zu stärken. Daher gab es für mich keine Phase mit Snehapana (Ghee trinken über mehrere Tage) vor der Ausleitung. Ich musste lediglich einen Teelöffel mediziniertes Ghee vor dem Frühstück und Abendessen über die gesamten zwei Wochen einnehmen.

Die für mich gewählten Behandlungen sahen dann wie folgt aus:

Tag 1-7

Jeden Morgen um 7.30 Uhr Naysa. Dabei wird zuerst das Gesicht mit Öl massiert. Anschließend wird das Gesicht bedampft, um festsitzenden Schleim zu lösen. Zuletzt werden 4 Tropfen mediziniertes Öl (Anu Thailam) in jedes Nasenloch gegeben. Das war teilweise extrem unangenehm und hat bei mir zu Brennen in den Nebenhöhlen, Ohr und Kopf geführt. 

Morgens oder am Nachmittag folgte dann Teil 2 der Behandlung, bestehend aus Abhyanga, Thailadhara und Shirodhara. Abhyanga ist die klassisch ayurvedische Ganzkörpermassage und dauert ca. 45min. Bei der nächsten Anwendung, Thailadhara, wird der Körper für ca. 30 min permanent entlang der Marmapunkte mit warmem Öl übergossen. Dann ging es weiter mit Shirodahra, dem Stirnguss. Durch einen speziellen Behälter, der über dem Kopf hängt, läuft permanent warmes Öl auf die Stirn. Ich wurde sozusagen eine Woche lang in Öl ertränkt. Du kannst dir sicherlich vorstellen, dass ich mich teilweise wie ein glitschiger Fisch gefühlt habe. So viel Öl, von Kopf bis Fuß!

Tag 8-10

Die drei Tage waren meine Ausleitungstage. Ich durfte kein Frühstück essen, nur den Tee am Morgen trinken. Um 7.30 Uhr startete meine Anwendung. Wieder Abhyanga, dann Svedana und zuletzt der Basti. Was Abhyanga ist, weißt du bereits. Bei Sevdana sitzt man in dieser wunderschönen Schwitzbox, bei der nur der Kopf herausschaut. Danach folgt die Ausleitung durch den Basti, der Einlauf. Dieser ist immer ganz individuell angepasst. Ich habe den Madhu Tailika Basti bekommen, bestehen aus Öl, Honig, einem Kräuterdekokt und Ghee. Er hat eine besänftigende Funktion auf Vata und leitet Vata gleichzeitig aus. Außerdem ist dieser unglaublich stärkend, ein Rasayana und wirkt laut Ayurveda bis in das Gehirn.

Nach dem Einlauf habe ich direkt Kitchari zum Frühstück bekommen. Ich sollte sofort essen, da es sonst zu Magenkrämpfen kommen kann. Den restlichen Tag durfte ich dann wieder die normalen Mahlzeiten genießen.

Tag 11-15

Nach der Ausleitung steht der Aufbau an. Meine Anwendungen in dieser Zeit waren Abhyanga, Shiroabhyanga und Navaradhara. Die Ölmenge ist jetzt deutlich reduziert, ich werde nicht mehr in Öl ertränkt. Shiroabhyanga ist eine Massage für den Kopf- und Schulterbereich. Navaradhara wurde speziell im Poonthottam Ayurvedasram entwickelt. Statt mich weiter mit Öl zu übergießen besteht der Guss nun aus Reispuder, Kräutern und Milch. Das soll sich vor allem stärkend auf Knochen und die Muskulatur auswirken. Außerdem hat diese Anwendung einen wunderbar kühlenden Effekt, der definitiv bei den hohen Temperaturen gut tut. Navara ist übrigens der spezielle Reis, der nur in Kerala angebaut wird. Das Korn ist etwas runder als üblich und hat eine leicht rötliche Farbe. Sehr lecker!

Und da wir schon beim Essen sind: es war wirklich fantastisch! Bunt, abwechslungsreich, sättigend und dennoch panchakarmatypisch leicht verdaulich. Ein Träumchen!

Ayurveda Panchakarma Frühstück Dosa mit Kokos Chutney Sambar
Panchakarma Ayurveda Mittagessen
Abendessen Ayurveda Panchakarma Supper Hirsenudeln

5. Meine Erfahrung während der Kur

Was hat die Panchakarma Kur nun mit mir gemacht? Fühle ich mich besser? Definitiv. Doch der Weg dahin war nicht ganz so angenehm. Die ersten Tage hatte ich starke Kopfschmerzen (obwohl ich keinen Kaffee trinke, also von dem Entzug kam es schon mal nicht), die ab Tag 4 endlich nachließen. Die vielen Ölanwendungen ließen mich nach und nach immer schwerer fühlen und meine Beinmuskulatur, insbesondere die Beinrückseiten, machten total dicht. Ich habe mich zwar an den Yogastunden versucht, es war aber mehr schmerzhaft als entspannend. Das habe ich echt noch nicht erlebt, ich konnte mich kaum nach vorne beugen.

Und die Emotionen! Das war eine heitere Achterbahnfahrt. Mir wurde ja aufgetragen, meine Zeit am besten alleine zu verbringen und ich konnte mich zuerst auch gut daran halten, da ich mich mehr und mehr überwältigt gefühlt habe mit anderen Menschen an einem Tisch zu sitzen und gemeinsam zu essen. Das Schöne an einer Panchakarma Kur ist, dass jeder dafür Verständnis hat, alle gehen auf ihre Art und Weise durch schwierige Phasen.

Höhepunkt meiner emotionalen Überwältigung waren dann die drei Tage der Bastis. An einem Tag wurde ich gebeten doch beim Mittag mit den anderen zu essen, da ein Kurgast seinen letzten Tag hatte und bald nach Hause fuhr. Allein der Gedanke, mich zu 6 Leuten an den Tisch zu setzen und in lebhafte Unterhaltungen verwickelt zu sein, ließ mir sofort Tränen in die Augen schießen. Das war einfach zu viel. Über den Tag verteilt hatte ich mehrere Phasen, in denen ich einfach wie aus dem Nichts weinen musste. Ich glaube, dass sich einiges in mir gelöst hat und hochgekommen ist.

Ich habe die Emotionen einfach durch mich hindurchfließen lassen. Das ist das Beste, was man mit Gefühlen machen kann. Wahrnehmen, fließen lassen und wieder gehen lassen. Kein Bewerten, kein Zerdenken. Einfach kurz in diesem unangenehmen Moment verweilen und loslassen. Hinterher habe ich mich viel leichter und vor allem ruhiger gefühlt. Und auch meine Muskulatur in den Beinen hat endlich wieder nachgegeben und ist viel geschmeidiger, Hallelujah! 

Palmen Teich Berge
Lesen Entspannung Panchakarma Meditation
Lotusblüte

Mein tägliches Highlight was das achtsame Beobachten der Natur. Ich saß häufig auf meiner Terrasse oder bin um den Teich spaziert und habe die Umgebung bewundert. Um den Teich sammelten sich über den Tag so viele wunderschöne Vögel, vor allem über die Eisvögel und Pfauen habe ich mich riesig gefreut. Wir setzen uns viel zu selten einfach nach draußen und beobachten achtsam, was um uns herum passiert. Dabei ist es so beruhigend plus Augen und Gehirn freuen sich über bildschirmfreie Zeit. Außerdem habe ich viel Zeit mit Lesen verbracht, das liebe ich sowieso. Mein Handy habe ich bewusst nur wenig benutzt und das ist vielleicht mit die wichtigste Erfahrung: es tut so gut! 

Aber das Beste: mein Kopf jetzt ist leichter, freier. Ich schlafe viel besser und fühle richtig, dass ich klarer und wacher bin. Wenn ich nun morgens aufwache, sind meine Augen nicht mehr zugeschwollen. Kein permanentes Niesen, die Nase ist viel freier. Es ist immer noch nicht 100% weg, aber das darf ich auch nicht erwarten, es wird noch einige Zeit dauern. Die Symptome haben sich über viele Jahre manifestiert und gehen natürlich nicht innerhalb von 2 Wochen komplett weg, das sollte klar sein. Eine mildere Form des Nasya muss ich Zuhause weiter durchführen und weitere 3 Monate Medikamente einnehmen.

Ich bin einfach unglaublich dankbar, diese 2 Wochen im Poonthottam Ayurvedaasram verbracht zu haben. Die Zeit dort mit all den wunderbaren Menschen und die Anwendungen haben mir neue Kraft geschenkt und mich von Altem, Belastenden befreit. Ich fühle mich so viel entspannter und geerdeter und werde mich weiterhin gut (vielleicht noch ein wenig mehr als vorher) um meine Gesundheit und meine Bedürfnisse kümmern. Mir bewusst täglich Zeit für kleine Pausen nehmen. Und das Allerwichtigste: besonders gut auf mein Agni Acht geben! Mit Sicherheit wird es nicht meine letzte Panchakarma Kur gewesen sein.