Kennst du das Gefühl, wenn du morgens aufstehst und dein Frühstück kaum erwarten kannst? So geht es mir eigentlich jeden Morgen. Dieser Porridge ist mein absolutes Frühstückshighlight!

Ehrlich gesagt kommt dieser Porridge fast täglich bei mir auf den Tisch. Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Porridge geht immer! Die 15 Minuten Zubereitungszeit am Morgen sind für einen guten Start in den Tag definitiv gut investiert.

Meinen ersten Porridge hatte ich vor vielen Jahren in einem meiner Lieblingscafés auf Bali gegessen. Wieder zuhause angekommen, musste ich diesen natürlich gleich ausprobieren. Es schmeckte zwar noch nicht ganz wie in dem Café, aber ich war trotzdem begeistert von dem warmen Frühstück.

Vorher aß ich meist Brot oder Müsli am Morgen, welches mich nicht nachhaltig sättigte und außerdem einen unschönen Blähbauch verursachte. Aber nicht so mit Porridge! Endlich war mein ständiger Hunger am Vormittag passé. Zuerst war das Porridge noch sehr reichhaltig und nicht ganz ayurvedisch, aber mir ging es definitiv besser als noch mit Brot oder Müsli.

Im Laufe der Jahre haben sich die Zutaten immer wieder verändert, bis sich mein absolut ayurvedischer Favorit nun etabliert hat. Das Tolle an Porridge ist, dass du diesen nach deinen ganz persönlichen Vorlieben gestalten kannst. Angefangen bei der Flüssigkeit, bis hin zu den Haferflocken, dem Obst und Gewürzen.

Mir schmeckt es am besten mit einem Mix aus Wasser und Hafermilch, so ist es leichter bekömmlich und nicht ganz so mächtig. Bei den Haferflocken nehme ich immer das Kleinblatt. Es funktioniert aber genauso mit feinen oder auch den kernigen. Gewürze wie Ingwer und Zimt regen deine Verdauungskraft (das Agni) am Morgen an.

Das Obst kannst du auch doshagerecht anpassen. Für den Pitta-Typ sollte das Obst möglichst nicht sauer sein, Kapha nimmt lieber leichtes, nicht zu süßes Obst (so wie hier Apfel) und für den Vata-Typ darf es gerne auch mal eine Mango sein. Als Trockenfrüchte eignen sich auch Datteln, ich mag aber besonders die leicht herbe Note der getrockneten Aprikosen.

Damit die Mahlzeit nicht zu breiig ist, gebe ich zum Schluss gehackte Haselnüsse hinzu. Aber auch da kannst du gerne Mandeln, Walnüsse oder andere Nüsse deiner Wahl nehmen. Besonders gut schmecken noch etwas Hanfsamen dazu.

Zum Süßen nehme ich immer Waldhonig. Achte darauf, dass du diesen erst zuletzt hinzu gibst, wenn alles etwas abgekühlt ist. Sonst verliert der Honig seine wertvollen Inhaltsstoffe. Alternativ kannst du auch Ahornsirup nehmen. Oder es ganz weglassen.

Jetzt wünsche ich dir aber erstmal viel Spaß beim Ausprobieren. Ich hoffe, es schmeckt dir genauso gut wie mir. Lass mir doch gerne einen Kommentar dazu da.

Porridge mit Äpfeln

Zubereitungszeit15 Minuten
Gericht: Frühstück
Portionen: 1
Autor: Yvonne

Zutaten

  • 200 ml Wasser
  • 50 ml Hafermilch
  • 3 EL Haferflocken
  • 1 TL Leinsamen
  • ½ TL Kurkuma gemahlen
  • ¼ TL Ingwer gemahlen
  • 1 Apfel
  • 1 TL Kokosöl
  • 3 EL Wasser
  • 3 Stk getrocknete Aprikosen
  • ¼ TL Kardamom gemahlen
  • ½ TL Zimt gemahlen
  • 1 TL Honig
  • gehackte Nüsse nach Belieben

Anleitungen

  • Für den Porridge Wasser, Hafermilch, Haferflocken und Leinsamen zusammen in einen kleinen Topf geben und kurz aufkochen. Dann Kurkuma und Ingwer hinzugeben. Alles auf mittlerer Hitze einkochen lassen und gelegentlich umrühren.
  • Kokosöl in einer kleinen Pfanne erhitzen. In der Zwischenzeit die Äpfel kleinschneiden und in die Pfanne geben. Auf mittlerer Hitze kurz anbraten. Danach mit 3 EL Wasser dünsten.
  • Die getrockneten Aprikosen in kleine Stücke schneiden und zu den Äpfeln geben und kurz warm ziehen lassen. Danach mit Zimt würzen und die Herdplatte ausstellen.
  • Der Porridge müsste nun eingekocht sein und eine cremige Konsistenz haben. Herd ausstellen und den Porridge mit Kardamom würzen.
  • Zuletzt füllst du den Porrige in deine Lieblingsschale und verteilst die Äpfel darüber. Jetzt fehlt nur noch etwas Honig und einige Nüsse. Lass es dir schmecken!